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Webhooks
Was ist das?
Webhooks melden Labor-Ereignisse automatisch an externe Systeme — z. B. an eine CI-Pipeline, ein Chat-Tool oder ein eigenes Dashboard. Sobald etwas passiert (ein Test schlägt fehl, ein Bericht ist fertig …), sendet TestLabIQ einen HTTP-POST an die von Ihnen hinterlegte URL.
So benutzt man es
- Einrichten: Einstellungen → Webhooks → Neuer Webhook. Name, Ziel-URL (https empfohlen) und die gewünschten Ereignisse wählen. Die Ziel-URL muss öffentlich erreichbar sein — siehe Typische Probleme.
- Ereignisse:
test.completed— Testfall abgeschlossen (bestanden oder fehlgeschlagen)test.failed— Testfall fehlgeschlagen (zusätzlich zutest.completed)sequence.completed— alle Testfälle einer Sequenz abgeschlossenreport.ready— PDF-Bericht fertigreport.approved— PDF-Bericht elektronisch freigegeben (erst dann im Kundenportal sichtbar)calibration.due— Gerätekalibrierung läuft ab / ist abgelaufen
- Signatur prüfen: Jeder Request trägt im Header
X-TestLabIQ-Signatureeine HMAC-SHA256-Signatur über den rohen Body, berechnet mit dem Signatur-Secret des Webhooks (in der Webhook-Liste einsehbar). So verifiziert Ihr Endpunkt, dass der Aufruf echt ist. - Testen: Über Test senden lässt sich sofort eine Beispielzustellung auslösen.
Typische Probleme
- „Es kommt nichts an." Prüfen Sie in der Zustell-Historie (unter dem Webhook aufklappbar) den letzten Versuch: Steht dort ein HTTP-Status, wurde gesendet — dann liegt es an Ihrem Endpunkt. Steht Netzwerkfehler, war die URL nicht erreichbar.
- „Zustellungen schlagen wiederholt fehl." Fehlgeschlagene Zustellungen werden bis zu 4-mal mit wachsendem Abstand wiederholt. Bei anhaltenden Fehlern werden Sie benachrichtigt. Häufige Ursachen: Endpunkt down, falsche URL, Zeitüberschreitung, oder Ihr Server antwortet nicht mit 2xx.
- „Signaturprüfung schlägt fehl." Die Signatur wird über den rohen Request-Body berechnet — verifizieren Sie vor dem JSON-Parsen und mit dem exakten Secret dieses Webhooks (nicht dem eines anderen).
- „Webhook ist inaktiv." Deaktivierte Webhooks senden nichts; in der Liste wieder aktivieren.
- „Die URL zeigt auf eine interne Adresse." TestLabIQ ruft Ihre URL vom
eigenen Server aus auf. Ziele, die nur aus einem internen Netz erreichbar
sind —
localhost,192.168.…,10.…,….local,….internal— werden deshalb abgelehnt: aus unserem Rechenzentrum wären sie ohnehin nicht erreichbar, und der Aufruf würde stattdessen auf unsere eigene Infrastruktur zeigen. Nutzen Sie eine öffentlich erreichbare Adresse (z. B. über einen Reverse-Proxy oder einen Tunnel-Dienst). Aus demselben Grund darf die URL keinen Benutzernamen und kein Passwort enthalten (https://user:pass@…); authentifizieren Sie stattdessen über die mitgelieferte Signatur. Weiterleitungen (301/302) folgt die Zustellung nicht — hinterlegen Sie direkt die endgültige URL. - „Blockiert, obwohl die Adresse stimmt." Bei einer selbst betriebenen
Installation im eigenen Netz ist genau das gewünschte Ziel intern. Dort hebt
die Umgebungsvariable
WEBHOOK_ALLOW_PRIVATE_TARGETS=truedie Prüfung auf. Im gehosteten Betrieb ist sie bewusst nicht gesetzt. - Diagnose über den Support-Agent: Der KI-Support kann die jüngsten
Zustellversuche direkt einsehen (Tool
get_webhook_deliveries) und so „warum kam mein Webhook nicht an?" ohne Screenshot beantworten.