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Berichte

Was ist das?

Ein Bericht fasst die Ergebnisse einer Testsequenz oder eines ganzen Projekts als unveränderliches PDF-Dokument zusammen. Jeder Bericht ist versioniert: eine neue Erstellung ersetzt keinen bestehenden Bericht, sondern legt eine neue Version an — die vorherige bleibt als Nachweis erhalten. Vor der Erstellung prüft eine Vollständigkeitsprüfung (Preflight) die Datenbasis und zeigt Blocker (harte Fehler) und Warnungen an.

So benutzt man es

  • Vollbild-Dialog: Der Erzeugungsdialog öffnet sich als Vollbild-Popup — links die Einstellungen, rechts die Abschnittsreihenfolge und die Vollständigkeitsprüfung, damit beides beim Konfigurieren sichtbar bleibt.
  • Vorbelegte Standardwerte: Der Dialog startet bereits mit den unter Einstellungen hinterlegten Standardwerten (Org- oder eigene Nutzervorgaben, siehe einstellungen) — Umfang, Diagrammeinstellungen, Gruppierung und Status-Filter müssen nicht bei jedem Bericht neu gesetzt werden.
  • Bericht erstellen: Auf der Sequenz- oder Projektseite über „Bericht generieren" bzw. „Neue Version erstellen". Die Vollständigkeitsprüfung zeigt vorab, ob genug Daten vorhanden sind (Testschritte, Ergebnisse, Messwerte) und listet offene Punkte auf.
  • Als Zwischenbericht erstellen: Läuft eine Prüfung noch (offene oder nicht bewertete Testschritte), lässt sich trotzdem ein Bericht erzeugen, wenn der Schalter „Als Zwischenbericht erstellen" aktiviert ist. Offene/nicht bewertete Schritte erscheinen dann nur noch als Hinweis, nicht als Blocker. Fehlende Messwerte bleiben auch im Zwischenbericht ein harter Blocker. Fehlende Grenzwerte und ungültige Kalibrierungen sind nie ein Blocker (siehe „Typische Probleme" unten) — sie erscheinen als Hinweis im Bericht, egal ob Zwischen- oder Endbericht. Ein Zwischenbericht ist im PDF und in der Berichtsliste deutlich als „Zwischenbericht" gekennzeichnet.
  • Berichts-ID: Jeder Bericht hat eine eindeutige ID, die klein in der Fußzeile jeder PDF-Seite steht — zur eindeutigen Zuordnung, z. B. bei Rückfragen oder in Audits.
  • Testfallübersicht: Ein Projektbericht zeigt eine Zeile pro einzelnem Testfall über alle Sequenzen hinweg — Sequenz, Testfall, Zeitraum der Durchführung und Ergebnis. Läuft das gesamte Projekt über genau einen Prüfling, steht dessen Name einmal kompakt über der Tabelle statt in einer eigenen (dann bei jeder Zeile identischen) Spalte; bei mehreren Prüflingen bleibt die Prüfling-Spalte, damit die Zuordnung je Zeile erkennbar bleibt. Der angegebene Zeitraum ist immer der tatsächliche (Ist-)Durchführungs- zeitraum, nicht ein geplanter Termin.
  • Prüflingsübersicht: Eine Tabellenzeile je im Projekt tatsächlich verwendetem Prüfling (dieselbe Grundgesamtheit wie die Prüflingsseiten) mit Typ, Seriennummer und den Namen aller Sequenzen, in denen der Prüfling eingesetzt wurde. Anders als die Prüflingsseiten (siehe unten) ist dieser Abschnitt ein eigener, per Umfang und Drag-and-Drop steuerbarer Abschnitt.
  • Prüflingsseite: Für jeden im Projekt tatsächlich verwendeten Prüfling (dedupliziert über alle Sequenzen) enthält der Projektbericht eine eigene Seite mit Stammdaten (Typ, Teile-/Seriennummer), den am Prüflingstyp hinterlegten Eigenschaften und den Prüflingsfotos (siehe pruefling). Läuft das Projekt über genau einen Prüfling, zeigt zusätzlich das Deckblatt eine kompakte Kurzübersicht (Name, Stammdaten, erste Eigenschaften).
  • Verwendete Prüfmittel: Stehen direkt beim jeweiligen Testfall (mit Gerät, Hersteller/Modell sofern hinterlegt, und Kalibrierstatus), nicht in einem separaten Anhang — dasselbe gilt für die Testfalldefinition (Vorbedingung, Prüfschritt, Sollvorgabe), die dort in einem eigenen Rahmen erscheint.
  • Berichtsliste: Zeigt jeden Bericht als Tabellenzeile — Dokument, Quelle (Sequenz/Projekt), Version, Art (Zwischenbericht/Final), Erstellt-Datum und Status. Läuft eine Erstellung noch, aktualisiert sich die Liste automatisch alle drei Sekunden.
  • Download: Über den „PDF"-Button in der Berichtsliste.
  • Freigabe: Fertige Berichte zeigen in der Spalte „Art" „Nicht freigegeben" bzw. „Freigegeben"; Admins sehen den Button „Freigeben" (Details unten unter „Freigabe, Schreibschutz und neue Versionen").
  • Messdiagramme bei großen Datenmengen: Läuft ein Testfall über Stunden im Sekundentakt, fallen pro Kanal schnell mehrere tausend Messwerte an. Der Bericht reduziert solche Reihen automatisch auf eine darstellbare Anzahl Diagrammpunkte (Min/Max-Downsampling), ohne kurze Ausreißer oder Grenzwertverletzungen zu verlieren — die Datei bleibt dadurch klein und die Erstellung schnell, auch bei vielen Kanälen/Sequenzen in einem Bericht.

Pflichtangaben nach ISO/IEC 17025 (Abschnitt 7.8)

Jeder Sequenz- und Projektbericht enthält die Angaben, die die Norm für einen Prüfbericht verlangt. Die meisten entstehen automatisch aus den erfassten Daten — fehlt eine Angabe im PDF, fehlt sie fast immer an der Quelle:

Angabe im PDF Woher sie kommt
Berichts-Nr./Berichts-ID, „Seite X / Y", „Ende des Berichts" automatisch
Version, „Ersetzt Bericht …", Grund der Änderung Versionierung + Feld im Erzeugungsdialog
Ausgabedatum Zeitpunkt der Erzeugung
Ort der Durchführung Projekt → „Ort der Durchführung"; leer = Laboranschrift aus Einstellungen → Allgemein
Prüfverfahren (Norm inkl. Ausgabestand) Testfall → „Prüfverfahren / Norm" (bei abgeschlossenen Testfällen der eingefrorene Stand)
Prüfbedingungen (z. B. Temperatur, Feuchte) Durchführungsdialog → „Prüfbedingungen"
Eingang am, Zustand bei Eingang Chain of Custody: Ereignis „Erhalten" (Datum und Notiz) des Prüflings
Messunsicherheit U (k = 2) Testfall → erwartete Messgröße → „U (k=2)"; beim Auswerten eingefroren
Entscheidungsregel (+ Vereinbarung) Projekt → „Entscheidungsregel"; im Bericht steht die tatsächlich angewandte Regel
Extern erbrachte Ergebnisse Durchführungsdialog → „Extern durchgeführt von"
Abweichungen vom Prüfverfahren Abweichungen der Art „Testdurchführung" (siehe abweichungen); sonst ausdrücklich „keine"
Vom Kunden bereitgestellte Angaben + Haftungshinweis Projekt → „Vom Kunden bereitgestellte Angaben"
„Ergebnisse beziehen sich nur auf die geprüften Gegenstände" automatisch, Abschnitt „Hinweise" am Ende
Freigabe (Name, Datum) elektronische Freigabe, siehe unten

Im Projektbericht stehen diese Angaben gesammelt im festen Abschnitt 1 „Prüfgrundlagen und Prüfbedingungen" direkt nach dem Deckblatt (unabhängig vom gewählten Umfang); je Testfall zusätzlich Prüfverfahren, Prüfbedingungen und externer Anbieter in der Detailtabelle und die Messunsicherheit als eigene Spalte „U". Im Sequenzbericht stehen sie im Abschnitt „Prüfgrundlagen und Prüfbedingungen", die Messunsicherheit direkt am Istwert („13,280 ± 0,05"), extern erbrachte Ergebnisse sind mit „[extern]" markiert.

Entscheidungsregel und Bewertung: Die Regel wirkt nicht nur im Text, sondern auf die Bewertung IO/NIO selbst. Bei „Schutzband w = U" gilt ein Messwert nur als IO, wenn er mindestens um U innerhalb der Grenzwerte liegt. Regel und Unsicherheit werden beim Auswerten am Ergebnis eingefroren — eine spätere Änderung der Projektregel bewertet bestehende Ergebnisse nicht um.

Freigabe, Schreibschutz und neue Versionen

  • Freigeben: In der Berichtsliste bei einem fertigen Bericht „Freigeben" — auch Zwischenberichte lassen sich freigeben. Nur Admins und Eigentümer dürfen freigeben (Recht „Berichte freigeben"); der Support-Bot kann es nie. Name und Zeitpunkt werden in das vorhandene PDF gestempelt: Vermerk „FREIGEGEBEN" auf dem Deckblatt, Name und Datum auf der Zeile „Freigegeben durch" bzw. „Datum, Unterschrift Freigabe" (falls der Unterschriftenblock im Bericht ist) und ein Vermerk in der Fußzeile jeder Seite. Der Inhalt wird dabei nicht neu erzeugt — freigegeben wird genau das PDF, das Sie geprüft haben.
  • Kundenportal: Im Portal erscheinen nur freigegebene Berichte (siehe kundenportal). Intern bleibt jeder fertige Bericht über „PDF" abrufbar, damit er vor der Freigabe geprüft werden kann.
  • Schreibschutz: Ein freigegebener Bericht kann nicht gelöscht und nicht ein zweites Mal freigegeben werden. In der Liste steht bei ihm „Freigegeben" mit Schloss-Symbol (Tooltip: wer und wann).
  • Korrektur = neue Version: Über „Neue Version" entsteht ein neuer Bericht, der die letzte fertige Version ersetzt. Im Dialog steht dafür das Feld „Grund der Änderung"; es ist Pflicht, wenn die bisherige Version freigegeben ist. Das PDF nennt auf dem Deckblatt „Ersetzt: Bericht (Version n)" und im Abschnitt „Prüfgrundlagen" die Änderung samt Grund. Die ersetzte Version bleibt unverändert erhalten.
  • Webhook: Mit dem Ereignis report.approved lässt sich z. B. der Kunde automatisch benachrichtigen (siehe webhooks).

Berichtsdesign (gesamtes PDF)

Unter Einstellungen → Berichte → Abschnitt „Berichtsdesign" legt man das Erscheinungsbild des gesamten Berichts-PDFs fest — unabhängig vom in „Deckblatt-Design" beschriebenen Deckblatt-Hintergrund. Zur Auswahl stehen drei Presets:

  • Monochrom: rein schwarz/weiß, keine Akzentfarbe.
  • Monochrom mit Akzent: wie Monochrom, zusätzlich eine frei wählbare Akzentfarbe (Farbwähler „Akzentfarbe") für Überschriften und Hervorhebungen. Die Akzentfarbe lässt sich nur bei diesem Preset einstellen — bei den anderen beiden ist das Feld deaktiviert.
  • Klassisch: das ursprüngliche, farbigere Berichtslayout.

Zusätzlich lässt sich die Dichte umschalten (Normal/Kompakt) — Kompakt reduziert Abstände und Schriftgrößen, um mehr Inhalt pro Seite unterzubringen. Eine Live-Vorschau rechts neben den Einstellungen zeigt jede Änderung sofort als gerendertes PDF, bevor der nächste Bericht erzeugt wird. Die Einstellung gilt organisationsweit für alle künftigen Berichte.

Deckblatt-Design (Titelseite)

Das Deckblatt jedes Berichts (Sequenz- und Projektbericht) nutzt einen Hintergrund im Hochformat A4, auf dem sechs feste Felder positioniert sind: Labor-/Firmenname, Berichtstitel, Kundenname, Prüfling, Datum und Gesamtergebnis. Im Projektbericht bleibt das Gesamtergebnis-Feld dabei leer — es steht dort bereits größer im Gesamtergebnis-Panel weiter unten, das zusätzlich die Kurzstatistik (Anzahl Testfälle, IO/NIO) als Satz zeigt.

Im Projektbericht zeigt das Deckblatt zusätzlich einen eigenen, gerahmten Block „Bericht erstellt für: " mit vollständiger Anschrift, Land und Ansprechpartner (Name, E-Mail, Telefon) — unabhängig davon, ob es sich um einen in der Kundenverwaltung verknüpften Kunden oder um im Erzeugungsdialog manuell erfasste Kundendaten handelt (siehe „Kundendaten" unten). Das Kundenlogo erscheint dabei wie bisher oben rechts auf dem Deckblatt.

  • Standardvorlage: Es wird die mitgelieferte Vorlage verwendet — hauptsächlich weiß, mit ein paar dezenten modernen Gestaltungselementen (keine Firmenfarben, damit sie zu jedem Berichtsdesign passt).
  • Kein Upload in den Einstellungen: Der Deckblatt-Hintergrund lässt sich nicht selbst hochladen oder ändern — anders als Berichtsdesign (Preset, Akzentfarbe, Dichte) ist das ein Support-Fall. Wer eine individuelle Vorlage braucht, wendet sich an den Anbieter; ein abweichender Hintergrund wird dann fest für die jeweilige Organisation hinterlegt.
  • Vorschau: Die PDF-Vorschau im Bereich „Berichtsdesign" zeigt den für die Organisation geltenden Deckblatt-Hintergrund direkt mit.

Umfang festlegen (nur Projektberichte)

Beim Erstellen eines Projektberichts lässt sich im Bereich „Umfang" genau festlegen, was im PDF erscheint:

  • Kurzbericht: nur die Zusammenfassung mit Konformitätsaussage — für eine schnelle Management-Übersicht.
  • Standard (Voreinstellung): Zusammenfassung, Testfallübersicht, Prüflingsübersicht, Sequenz-/Testfalldetails und Messdiagramme.
  • Vollständig: zusätzlich den Anhang „Abweichungen", Rohwert-Tabellen zu Messreihen und ein Unterschriftenblock.
  • Benutzerdefiniert: jeder Abschnitt einzeln an-/abschaltbar — wird automatisch aktiv, sobald ein einzelner Abschnitt manuell verändert wird.

NIO-Messbefunde (nicht bestandene Ergebnisse) erscheinen unabhängig von der Abschnittsauswahl immer im Bericht — ein Bericht kann keine Fehler verstecken, egal welcher Umfang gewählt ist. Die Prüflingsseiten und die Testfalldetails (inkl. Prüfmittel und Testfalldefinition) sind ebenfalls unabhängig vom Umfang immer Teil des Berichts, sobald „Sequenz-/ Testfalldetails" aktiv ist.

Zusätzlich lässt sich einstellen, wo Fotos der Testfalldurchführung erscheinen: direkt bei der Testfallseite (Standard) oder gesammelt in einem Anhang am Ende des Berichts. Prüflingsfotos sind davon nicht betroffen — sie stehen immer auf der jeweiligen Prüflingsseite.

Filter (nur Projektberichte)

Ein Projektbericht muss nicht immer das gesamte Projekt abbilden. Im Bereich „Filter" lässt sich die Datenbasis eingrenzen:

  • Sequenzauswahl: nur bestimmte Sequenzen statt aller.
  • Status: alle Ergebnisse, nur bestandene, bestandene + fehlgeschlagene oder nur fehlgeschlagene.
  • Prüfstände: nur Prüfläufe an ausgewählten Prüfständen.
  • Gruppierung der Testfallübersicht: Reihenfolge der Testfallübersicht nach Sequenzreihenfolge (Standard), Prüfstand, Prüfling, Datum oder Ergebnis.

Einen Zeitraum-Filter gibt es bewusst nicht mehr — Sequenz-, Status- und Prüfstandsauswahl genügen, um die relevanten Prüfläufe einzugrenzen.

Wichtig: Die Vollständigkeitsprüfung bezieht sich immer auf die aktuell gewählte Filterauswahl, nicht auf das ganze Projekt — nach jeder Filteränderung über „Aktualisieren" neu prüfen lassen.

Diagramme (nur Projektberichte)

  • Vorschau je Testfall: Der Dialog zeigt zu jedem Testfall mit Messdaten eine Karte mit dem echten, interaktiven Diagramm (alle Kanäle dieses Testfalls zusammen) — so ist vor der Erstellung erkennbar, welche Testfälle tatsächlich Diagramme in den Bericht bekommen und wie diese aussehen.
  • Diagramm bearbeiten: Über die Schaltflächen „Diagramm" (Diagrammtyp, Trendlinie, Legende, Achsen …) und das Vollbild-Symbol lässt sich die Darstellung direkt in der Vorschau anpassen — das ist derselbe gespeicherte Stand wie auf der Testfall-Detailseite: eine Änderung hier erscheint auch dort wieder und umgekehrt, es gibt nur einen Stand pro Testfall.
  • Zeitraum je Testfall anpassen: Über „Zeitraum anpassen" an der jeweiligen Karte lässt sich eingrenzen, welcher Messzeitraum dieses Testfalls im Diagramm (und in der zugehörigen Rohwert-Tabelle, falls aktiv) erscheint — nützlich, um bei einem mehrtägigen Prüflauf gezielt in einen Ausschnitt zu zoomen (z. B. einen Störungszeitraum), ohne die übrigen Testfälle oder den restlichen Bericht zu beschneiden. Leer = gesamter aufgezeichneter Zeitraum. Rohwert-Tabellen selbst werden weiterhin über den Abschnitt „Rohwert-Tabellen zu Messreihen" im Bereich „Umfang" ein-/ausgeschaltet — dort gibt es dafür nur noch die eine Option.

Kundendaten (nur Projektberichte)

Hat das Projekt einen verknüpften Kunden, zeigt der Dialog dessen Kurzübersicht (Name, Ansprechpartner, Kontakt, Anschrift, Logo) schreibgeschützt an — inklusive dem in der Kundenverwaltung hinterlegten Kundenlogo (siehe kunden). Name, vollständige Anschrift und Ansprechpartner erscheinen automatisch im „Bericht erstellt für"-Block auf dem Deckblatt, das Logo oben rechts (siehe „Deckblatt-Design" oben).

Hat das Projekt keinen verknüpften Kunden, lässt sich stattdessen ein vollständiger Kundendatensatz (Name, Ansprechpartner, E-Mail, Telefon, Anschrift, Logo) direkt im Dialog eingeben — diese Angaben erscheinen dann genauso im „Bericht erstellt für"-Block auf dem Deckblatt dieses einen Berichts, legen aber keinen neuen Kundendatensatz an und verknüpfen ihn nicht mit dem Projekt. Das dort hochgeladene Logo (PNG oder JPG, max. 2 MB) gilt ebenfalls nur für diesen Bericht.

Sequenzberichte (ohne Projektbezug) zeigen stattdessen weiterhin ein einfaches Freitextfeld „Kunde im Bericht" ohne Kundendatensatz oder Logo.

Freitext-Abschnitte (nur Projektberichte)

Über „Freitext hinzufügen" lassen sich beliebig viele eigene Abschnitte (Überschrift + Fließtext) in den Bericht einfügen — z. B. für Vorbemerkungen, Einschränkungen oder ein Fazit, das über die automatisch erzeugten Abschnitte hinausgeht. Freitext-Abschnitte unterstützen keine Formatierung (kein Fett, keine Listen) — nur Absätze.

Reihenfolge der Abschnitte (nur Projektberichte)

Die Abschnitte „Zusammenfassung", „Testfallübersicht", „Prüflingsübersicht", „Sequenz-/Testfalldetails", „Anhang: Abweichungen", „Unterschriftenblock" sowie alle Freitext-Abschnitte lassen sich in der rechten Spalte des Dialogs per Drag-and-Drop in beliebiger Reihenfolge anordnen. Deckblatt, die Prüflingsseiten und ein etwaiger Fotoanhang (bei „gesammelt im Anhang") bleiben davon unabhängig an ihrer festen Position im Bericht.

Typische Probleme

  • „Ich kann einen Bericht nicht löschen." Er ist freigegeben — freigegebene Berichte sind unveränderliche Nachweise. Korrigieren Sie über „Neue Version" mit Grund der Änderung.

  • „Neue Version: 'Bitte den Grund der Änderung angeben'." Die bisherige Version ist freigegeben (also womöglich schon beim Kunden) — dann verlangt die Norm einen Grund. Feld „Grund der Änderung" im Dialog ausfüllen.

  • „Ich sehe keinen Button 'Freigeben'." Freigeben dürfen nur Admins und Eigentümer, und nur fertige, noch nicht freigegebene Berichte.

  • „Im PDF fehlt das Prüfverfahren / der Ort / die Prüfbedingungen." Die Angabe ist an der Quelle leer (Testfall, Projekt bzw. Durchführung, siehe Tabelle oben). Ergänzen und eine neue Version erzeugen. Testfälle ohne Prüfverfahren listet der Bericht unter „Ohne angegebenes Prüfverfahren" auf.

  • „Warum steht im Bericht eine andere Entscheidungsregel als im Projekt?" Der Bericht nennt die Regel, nach der die Ergebnisse tatsächlich bewertet wurden. Wurde die Projektregel danach geändert, Testfälle neu auswerten bzw. die Durchführung neu erfassen.

  • „Erstellung ist gesperrt." Es gibt mindestens einen Blocker in der Vollständigkeitsprüfung — meist offene Testschritte oder fehlende Messwerte. Entweder die Datenbasis vervollständigen oder — falls die Prüfung noch läuft — „Als Zwischenbericht erstellen" aktivieren.

  • „Warum ist mein Zwischenbericht trotzdem gesperrt?" Zwischenberichte erlauben nur offene/nicht bewertete Testschritte als Ausnahme. Fehlende Messwerte bleiben ein Blocker — ohne sie lässt sich ein Testfall nicht bewerten, unabhängig vom Berichtsstatus. Fehlende Grenzwerte und ungültige Kalibrierungen sind dagegen nie ein Blocker, weder im Zwischen- noch im Endbericht — sie erscheinen nur als Warnung in der Vollständigkeitsprüfung und als Hinweis im Bericht.

  • „Meine Filterauswahl enthält keine Prüfläufe." Die gewählte Sequenz-/Stationsauswahl oder der Statusfilter treffen auf keinen einzigen Prüflauf zu, obwohl das Projekt grundsätzlich Daten enthält. Filter lockern oder auf „Alle" zurücksetzen.

  • „Der Bericht hängt bei 'Wird generiert…'." Die PDF-Erstellung läuft im Hintergrund; die Seite aktualisiert sich automatisch. Bei einem dauerhaften Fehler erscheint stattdessen „Fehler" mit der gespeicherten Ursache und einer „Erneut"-Schaltfläche. Der Support-Assistent kann Status und Ursache anhand der Berichts- oder Projekt-ID ebenfalls direkt abfragen.

  • Eigener Deckblatt-Hintergrund fehlt im Bericht. Der Hintergrund ist fest hinterlegt (siehe „Deckblatt-Design" oben) — bei Problemen den Anbieter kontaktieren, nicht in den Einstellungen suchen.

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